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Tobias Banaszak

Wissenschaft? Wo jetzt?

Posted by Tobias Banaszak • Thursday, October 22. 2009 • Category: Leben, Uni
Gestern Abend hab ich eine Mail bekommen. Ein Fragebogen für eine wissenschaftliche (!) Arbeit. So weit eher unspektakulär, denn im Fragebogen ging es weder um schwarze Löcher noch um Einhörner. Sondern darum, wie man als gebürtiger NRWler bestimmte Lehnwörter benutzt. Ein Beispiel:

Das sollte man ausfüllen und an den Ersteller zurück schicken (kleine Pause um über den letzten Satz nachzudenken).
.
..
...
Da stellen sich mir die Fragen: Wie wertet man sowas aus? Wird jeder Fragebogen ausgedruckt und dann per Strichliste eine Statistik erstellt? Wer macht sowas? Stellt man für sowas 30 Hiwis für zwei Wochen ein? 1-Euro-Jobber?

Jedem Studenten sollte doch klar sein, was man heute mit diesem Internet machen kann, oder? Eine Seite zu erstellen, auf der man sowas ausfüllen kann sollte jedem Studenten gelingen. Sicherlich müsste man sich bestimmt ein paar Minuten einarbeiten, aber verglichen zum Aufwand fürs Auswerten sollte das doch das kleinere Übel sein. Oder: Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Studenten gibt, die keinen Haus-Nerd haben, der sowas für einen angemessenen Stundenlohn in kurzer Zeit programmiert.
Oder hat man von so etwas tatsächlich null Ahnung, wenn man nicht gerade auf B.Sc. oder Dipl.-Ing. studiert? Kaum vorzustellen...


jijij

Semesterbeginn

Posted by Tobias Banaszak • Wednesday, October 14. 2009 • Category: Leben, Uni

Wenn das Semester mal so weiter geht, wie es angefangen hat... Mensch, das wäre toll!
Aber von vorn:
In den letzten Wochen hatte ich einiges zu tun. Kurz bevor wir ein paar Tage in Brüssel waren eröffnete mein Kryptologie-Prof mir, dass ich in der ersten Vorlesung ein Vortrag halten darf. Mit dem Subtext "Sie wissen ja... die Vorträge in der ersten Vorlesung müssen super werden. Sie setzten Maßstäbe für die anderen Vorträge im Rest des Semesters."
Da bedankt man sich doch. Natürlich für das entgegengebrachte Vertrauen. Aber das war nicht alles. Gleichzeitig musste ich mich in Compilerbau auf eine mündliche Prüfung vorbereiten. Das ganze war etwas unerwartet: Eigentlich gehört Compilerbau zum jetzt angelaufenen Semester (als Wahlpflichtfach). Aber da hat der Prof zu viele Stunden und kann die Vorlesung leider nicht halten (wer arbeitet schon für lau?). Aber der Professor hat angeboten in der vorlesungsfreien Zeit alle zwei Wochen eine Fragestunde zu halten und gab uns die Möglichkeit das Praktikum abgenommen zu bekommen. Hörte sich ja ganz gut an.
Das Praktikum zu Compilerbau besteht aus sechs Terminen. Die ersten fünf lassen sich ganz gut Programmieren. Aber für das sechste habe ich genau so lange gebraucht, wie für die ersten fünf zusammen. Wie man sowas in der Vorlesungszeit schafft ist mir ein Rätsel.
Nun denn: Aus dem Brüsselurlaub zurück blieben noch dreieinhalb Wochen zum lernen und programmieren. Wie das halt so ist lernt man Tag ein, Tag aus. Und es hat sich -wie gesagt- tatsächlich gelohnt:
Mein Vortrag in Kryptografie letzten Mittwoch war ganz gut. Genau so die Prüfung in Compilerbau letzten Freitag. Wobei die Prüfung auch keine 5 Minuten länger hätte sein dürfen: Das Ende war etwas mager. Doch der Anfang war scheinbar beeindruckend genug.
So kann es also gerne weiter gehen. Das ganze Semester über. Bitte. Danke.
Darf noch einen Vortrag in Software-Engineering halten. Und dann wollen am Ende des Semesters vier Klausuren und eine Mündliche bestritten werden. Aber da bin ich ja jetzt motiviert!


jijij

Mehr Wahlkampfslogans für alle!

Posted by Tobias Banaszak • Thursday, September 10. 2009 • Category: Leben

Wenn ich mir schon tolle reißerische Halbsätze ausdenke und die ganz groß auf Plakate drucken, sollte ich auch drauf achten, dass sie sich in der Überschrift nicht widersprechen. Das Kleingedruckte ist von Natur aus eher klein und wird nicht so oft gelesen - jedenfalls von mir.


jijij

Im Alter...

Posted by Tobias Banaszak • Thursday, July 16. 2009 • Category: Leben

Wenn man sich nicht für jeden Kleinkram einen Zettel schreibt, vergisst man ständig, über was man bloggen wollte. Aber auf der anderen Seite: Wenn man es vergisst, kann es ja nicht so wichtig gewesen sein.


jijij

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Experiment Handtuch

Posted by Tobias Banaszak • Monday, May 25. 2009 • Category: Leben

Nachdem meine letzten Experimente leider gescheitert sind, heute eine neue Idee:
Anlässlich des Towel-Day dachte ich mir, dass man sowas doch mal auf längere Zeit testen muss. Schließlich muss man immer wissen wo sein Handtuch ist, um im Universum klar zu kommen. Das werde ich jetzt einen Monat lang durchziehen. Nicht ohne Handtuch aus dem Haus gehen. Mal sehen, wie oft man es tatsächlich gebrauchen kann.

PS: Mein letztes Experiment war übrigens "Wie lange kommt man mit einer Packung Aronal & Elmex aus?". Dabei stand besonders die Frage "drückt man die Tube Morgens (Aronal) stärker als Abends (Elmex)?" im Mittelpunkt. Ist leider nach neun Monaten(!) daran gescheitert, dass meine Freundin auch auf Aronal und Elmex umgestiegen ist und dadurch die Ergebnisse verfälscht wurden.
Das Bild stammt übrigens aus der Wikipedia



jijij

Bald ist Wahl

Posted by Tobias Banaszak • Friday, April 24. 2009 • Category: Leben

Nicht mehr lange, dann darf man Sonntags wieder zur nächstgelegenen Schule laufen und seine Stimme abgeben. Falls jemand noch nicht wissen sollte, wen er bei der Europawahl am 07. Juli wählen kann und soll, dem sei der EU Profiler ans Herz gelegt. Nach dem bekannten Wahl-O-Mat-Schema wird man gebeten, zu einigen Fragen seine Zustimmung oder Abneigung deutlich zu machen. Nach 30 Fragen sagt man noch, welche Positionen einem besonders wichtig oder unwichtig sind. Und schon bekommt man ausgespuckt, welche Partei am besten zu einem passt.
Übrigens werden nicht nur deutsche, sondern alle europäischen Parteien und die Übereinstimmung mit deren Wahlprogramm angezeigt.
Bei mir gab es keine großen Überraschungen: Nordwestlich auf der politischen Landkarte (die auch angezeigt wird).


jijij

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