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Tobias Banaszak

Lernen...

Posted by Tobias Banaszak • Monday, July 5. 2010 • Category: Uni

Stellt euch vor, draußen ist Sommer (zumindest ein wenig).
Dann stellt euch weiter vor, wie schwer es sein muss, sich zum Lernen zu motivieren. Und das für eine Klausur, die man eigentlich gar nicht braucht und eine 1.0 schreiben müsste, damit sie einem überhaupt was nützt.
So geht es mir gerade: Forensik war zwar sehr spannend und interessant, aber da ich schon zwei Wahlpflichtfächer habe auch "überflüssig". Und um mit der Note ein anderes Wahlpflichtfach auszustechen müsste ich eine glatte eins schreiben. Doof.


jijij

Vorstellung Abschlussarbeit

Posted by Tobias Banaszak • Sunday, April 11. 2010 • Category: Uni

Gerade habe ich ein kleines Handout vorbereitet: morgen früh darf ich den anderen Studenten die vom selben Prof betreut werden wie ich erklären was ich in meiner Abschlussarbeit so mache. Synergie oder so. Habe auch schon mitbekommen, dass jemand anders etwas ähnliches macht wie ich. Mal sehen, das da so rum kommt. Meine Kurzbeschreibung kann man sich hier ansehen.


jijij

Liebe Mitstudenten...

Posted by Tobias Banaszak • Thursday, February 18. 2010 • Category: Uni

wenn ihr das nächste Mal eine Ausarbeitung schreibt, achtet doch bitte auf so (selbstverständliche) Sachen wie

  • Blocksatz
  • Schriftgröße
  • Zeilenabstand
  • Einrückung
  • Überschriften ohne Text
Fänd ich als Leser ganz cool. Dann müsste ich mich nicht dauernd ablenken. Danke!


jijij

Wissenschaft? Wo jetzt?

Posted by Tobias Banaszak • Thursday, October 22. 2009 • Category: Leben, Uni
Gestern Abend hab ich eine Mail bekommen. Ein Fragebogen für eine wissenschaftliche (!) Arbeit. So weit eher unspektakulär, denn im Fragebogen ging es weder um schwarze Löcher noch um Einhörner. Sondern darum, wie man als gebürtiger NRWler bestimmte Lehnwörter benutzt. Ein Beispiel:

Das sollte man ausfüllen und an den Ersteller zurück schicken (kleine Pause um über den letzten Satz nachzudenken).
.
..
...
Da stellen sich mir die Fragen: Wie wertet man sowas aus? Wird jeder Fragebogen ausgedruckt und dann per Strichliste eine Statistik erstellt? Wer macht sowas? Stellt man für sowas 30 Hiwis für zwei Wochen ein? 1-Euro-Jobber?

Jedem Studenten sollte doch klar sein, was man heute mit diesem Internet machen kann, oder? Eine Seite zu erstellen, auf der man sowas ausfüllen kann sollte jedem Studenten gelingen. Sicherlich müsste man sich bestimmt ein paar Minuten einarbeiten, aber verglichen zum Aufwand fürs Auswerten sollte das doch das kleinere Übel sein. Oder: Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Studenten gibt, die keinen Haus-Nerd haben, der sowas für einen angemessenen Stundenlohn in kurzer Zeit programmiert.
Oder hat man von so etwas tatsächlich null Ahnung, wenn man nicht gerade auf B.Sc. oder Dipl.-Ing. studiert? Kaum vorzustellen...


jijij

Semesterbeginn

Posted by Tobias Banaszak • Wednesday, October 14. 2009 • Category: Leben, Uni

Wenn das Semester mal so weiter geht, wie es angefangen hat... Mensch, das wäre toll!
Aber von vorn:
In den letzten Wochen hatte ich einiges zu tun. Kurz bevor wir ein paar Tage in Brüssel waren eröffnete mein Kryptologie-Prof mir, dass ich in der ersten Vorlesung ein Vortrag halten darf. Mit dem Subtext "Sie wissen ja... die Vorträge in der ersten Vorlesung müssen super werden. Sie setzten Maßstäbe für die anderen Vorträge im Rest des Semesters."
Da bedankt man sich doch. Natürlich für das entgegengebrachte Vertrauen. Aber das war nicht alles. Gleichzeitig musste ich mich in Compilerbau auf eine mündliche Prüfung vorbereiten. Das ganze war etwas unerwartet: Eigentlich gehört Compilerbau zum jetzt angelaufenen Semester (als Wahlpflichtfach). Aber da hat der Prof zu viele Stunden und kann die Vorlesung leider nicht halten (wer arbeitet schon für lau?). Aber der Professor hat angeboten in der vorlesungsfreien Zeit alle zwei Wochen eine Fragestunde zu halten und gab uns die Möglichkeit das Praktikum abgenommen zu bekommen. Hörte sich ja ganz gut an.
Das Praktikum zu Compilerbau besteht aus sechs Terminen. Die ersten fünf lassen sich ganz gut Programmieren. Aber für das sechste habe ich genau so lange gebraucht, wie für die ersten fünf zusammen. Wie man sowas in der Vorlesungszeit schafft ist mir ein Rätsel.
Nun denn: Aus dem Brüsselurlaub zurück blieben noch dreieinhalb Wochen zum lernen und programmieren. Wie das halt so ist lernt man Tag ein, Tag aus. Und es hat sich -wie gesagt- tatsächlich gelohnt:
Mein Vortrag in Kryptografie letzten Mittwoch war ganz gut. Genau so die Prüfung in Compilerbau letzten Freitag. Wobei die Prüfung auch keine 5 Minuten länger hätte sein dürfen: Das Ende war etwas mager. Doch der Anfang war scheinbar beeindruckend genug.
So kann es also gerne weiter gehen. Das ganze Semester über. Bitte. Danke.
Darf noch einen Vortrag in Software-Engineering halten. Und dann wollen am Ende des Semesters vier Klausuren und eine Mündliche bestritten werden. Aber da bin ich ja jetzt motiviert!


jijij

Warum ich nicht streike

Posted by Tobias Banaszak • Wednesday, June 17. 2009 • Category: Uni

An sich ganz einfach: Weil ich nur mit wenigen der Forderungen überein stimme.

Ich bin sehr zufrieden mit meinem Informatikstudium an der FH Aachen. Einige Punkte die aufgeführt werden haben ihren Grund glaube ich eher in der Faulheit einiger Studenten, als in der "nichtstudierbarkeit" eines Bachelors. Ich schreibe pro Semester vier bis fünf Klausuren (23 Fäche in 5 Vorlesungssemestern). Das ist nicht unglaublich viel. Natürlich hat man mehr Lust draußen zu sitzen und weniger drinnen zu lernen. Aber, wenn ich keine Lust habe mich hinzusetzen und mir etwas zu erarbeiten, sollte ich besser Putzfrau werden und nicht Student. Dass so ein Studium (zu Recht) kein Zuckerschlecken ist, sollte doch jedem klar sein.

In Sachen Studiengebühren bin ich eher zweigespalten. Natürlich gefällt es niemandem 500€ pro Semester zu zahlen. Aber dennoch sehe ich, wie sich das Angebot an Tutorien, Hardware und Zusatzangeboten verbessert hat. Ich bin ja selber Tutor und kann sagen: Kaum einer Nutzt das Tutorium. Nur ein kleiner Bruchteil der Studenten kommt und stellt Fragen. Und das sind meistens die, die es nicht einmal nötig hätten. Anscheinend ist vielen Studenten gar nicht klar, dass ihr Geld für sie (auch in Tutoren) investiert wird. Ein Negativpunkt ist (gerade an der FH) die Höhe der Gebühren: Die FH hat seit der Einführung über 2 Millionen Euro noch nicht ausgegeben. Die liegen jetzt auf irgendwelchen Konten und produzieren Zinsen (die übrigens nicht wieder in den Studiengebühren-Topf fließen). Sowas ist kacke. Da sollte man lieber 250€ bezahlen, die auch ausgegeben werden können. Außerdem wurde ja vor der Einführung angekündigt, dass es "genug Stipendien" geben wird. Ich kenne niemanden, der ein Studiengebührenstipendium sein Eigen nennt. Da muss auf jeden Fall noch was passieren.

Regelstudienzeit finde ich gut. Ich kann zwar nur für die Fachhochschule sprechen, muss aber sagen, dass der Regelstudienplan durchaus einzuhalten ist (wenn man nicht faulenzt). Wir sind ja schließlich nicht auf dem Ponnyhof.

Zu wenig Mitbestimmung in der Hochschulpolitik sehe ich auch nur teilweise. Natürlich hat man keinen Einfluss auf das, was in Berlin oder Düsseldorf beschlossen wird. So ist das in der Politik. Die interessiert es ja nicht mal, wenn über 100.000 Menschen den Petitionsserver des Bundestages nutzen. Aber hier jetzt über Politik zu lästern möchte ich gar nicht. Vielleicht will ja jemand von euch mal Bundeskanzler werden (wahlweise Bildungsminister etc).
Zurück zur örtlichen Hochschulpolitik: In unserem Fachbereich hat die Fachschaft durchgesetzt, dass sie ein Veto in der Vergabe von Studiengebühren einlegen kann: So wurde schon verhindert, dass neue Türen aus StuGeb gezahlt wurden (und noch ein paar andere unsinnige Dinge). Außerdem gibt es ja noch den Fachbereichsrat (in dem auch Studenten sitzen), der in den letzten Wochen z.B. eine neue Studienordnung beschlossen hat: Die Umverteilung der Credits und das Wegfallen einer fiesen Vorlesung macht den Studiengang noch schöner. Aber hier muss ich wieder meckern: Bei einer Wahlbeteiligung von <30% haben >70% kein Recht über Hochschulpolitik zu meckern. Wenn sich Leute schon nicht in Gremien engagieren, könnten sie wenigstens Menschen wählen, die ihre Meinungen dort vertreten. Und sowas geht vor Ort mal deutlich besser als in Landes- oder Bundesweiter Politik.

So, Schluss mit Ponnyhof-geblogge. Muss mal was für meine Zukunft tun. Ich geh jetzt lernen.


jijij

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